Willy sprintet in 7,55s zum Ostseepokal

Es ist inzwischen schon zur Tradition geworden, dass eine kleine Auswahl unserer U10 zum Ostseepokal nach Rostock fährt. Die Trauben bzw. Pokale hingen auch an diesem 20. Mai wieder sehr hoch im Rostocker Leichtathletikstadion. Mit über 600 Teilnehmern aus 7 Bundesländern und 53 verschiedenen Vereinen gehört dieses Meeting zu den größten Sportfesten für Kinder in Deutschland. Bei bestem Leichtathletikwetter war es für fast alle unserer 8- und 9-Jährigen der erste Wettkampf in dieser Dimension. Erfahrungen sammeln, die Nerven behalten und das Bestmögliche des Tages geben, wurde von den Trainern als Zielstellung für diesen Tag ausgegeben. Doch was die Kinder dort ablieferten, war einfach grandios – ihr könnt sehr stolz auf euch sein – wir sind es!

Willy gelang es gleich 2x, die Konkurrenz auf die Plätze zu verweisen und in der Altersklasse M9 seine Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Bereits im Vorlauf des 50m Spints stellte er mit 7,66s einen neuen Meeting-Rekord auf, um diesen im Endlauf erneut zu pulverisieren – nach einem packenden Rennen blieb die Uhr bei 7,55s stehen. DAS bedeutete den Gewinn des begehrten Glaspokals für die beste Leistung des Tages in der jeweiligen Altersklasse sowie einen Eintrag ganz vorn in der Deutschen Bestenliste in seiner Altersklasse. Im Weitsprung gelang Willy zudem sein erster 4-Meter-Sprung, womit er sich auch den Sieg in dieser Entscheidung sichern konnte. Im Schlagballwurf musste er sich lediglich einem Konkurrenten geschlagen geben und wurde mit einer Weite von 37,50m 2.

Moritz (M9) fehlten in seiner Paradedisziplin mit dem Ball lediglich 50cm für den Wurf aufs Treppchen und er wurde mit neuer Bestweite von 36,00m 4. Zudem gelang ihm mit einer Weite von 3,12m sein erster 3-Meter Sprung und mit 9,04s eine neue persönliche Bestzeit (pB) sowie das Erreichen des „kleinen“ Finales im 50m Sprint.

Bei den 8-jährigen Jungen erreichte Elias das Sprint-Finale über die 50m Distanz und wurde 8. – hier konnte er bereits im Vorlauf mit 8,59s eine neue pB aufstellen. Alex erreichte das „kleine“ Finale und auch für ihn steht mit einer Zeit von 8,86 eine neue pB in den Büchern. Beim Schlagballwurf konnte Elias mit neuer pB und 26,00m den 6. Platz erreichen, eine Weite von 3,21m reichte beim Weitsprung zu Platz 9. Beide Jungs liefen in einem sehr starken Teilnehmerfeld über die 800m zudem ein sehr beherztes Rennen – Elias wurde mit neuer pB (3:09,39min) 10., Alex belegte in ebenfalls neuer pB den 11. Platz (3:13,64min).

Im traditionell sehr stark vertretenen Teilnehmerfeld der W9 konnte Wenke in das B-Finale sprinten, in dem sie dann in 8,30s nochmal zu einer neuen pB lief. Auch im Weitsprung machte sie mit 3,53m einen Satz zu einer neuen pB und im Ball mit 26,50 (pB) den Wurf auf Rang 7 in der Konkurrenz.

Auch die Mädchen der Altersklasse 8 zeigten ihr großes Talent. Im Schlagballwurf konnte Charlotte mit einer Weite von 26,50m (pB) überzeugen und sicherte sich damit die Bronzemedaille, Carla wurde mit 24,50 (pB) 4. Im 50m-Sprint erreichte Charlotte zudem das A-Finale und wurde 8. – bereits im Vorlauf lief sie in 8,68s zu einer neuen pB. Carla konnte sich einen Startplatz im B-Finale sichern, in dem auch sie zu einer neuen pB (9,18s) lief. In der starken Weitsprungkonkurrenz reichte es für die Mädchen zwar nicht zum Endkampf der besten 8, jedoch konnten alle 3 neue pBs aufstellen und wurden 13. (Carla mit 2,82m), 14. (Charlotte mit 2,79m) und 16. (Anni mit 2,72m). Über die 800m-Distanz brillierte Anni in einem starken Rennen und kam mit neuer pB (3:21,10) als 8. ins Ziel und sicherte sich damit einen Urkundenrang auf dem Treppchen.

Der Höhepunkt eines sehr langen Wettkampftages waren am Ende die Staffeln. In der Besetzung Willy, Moritz, Alex, Elias belegten die Jungen in 33,20s den 3. Platz über die 4x50m –Strecke. Auch die Mädchen-Staffel (Wenke, Carla, Anni, Charlotte) lief eine tolle Zeit (34,80s) und erreichte am Ende in einem Wimpernschlagfinale den 5. Platz (nur 13 Zehntel trennten sie zu Platz 3).

Ein großes „Dankeschön“ an dieser Stelle an Mandy, die den Kindern in den letzten 1,5 Wochen bei zusätzlichen Sondertrainings den nötigen Feinschliff samt Selbstvertrauen und Motivation mit auf den Weg gab, an Mandy und Sabine für ihre Vorortbetreuung und natürlich an die Eltern, die ihren Kindern die Teilnahme ermöglichten.

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